Holzbau in Dannenberg

Holzbau in Dannenberg

Beim Holzbau in Dannenberg spielt der Bestand eine große Rolle: ein Fachwerkhaus, dessen Schwelle weich geworden ist, ein Dachstuhl, bei dem die Traufe nicht mehr dicht ist, oder ein Anbau, der an ein Haus aus den fünfziger Jahren anschließen soll. Welche Konstruktion infrage kommt, entscheidet der Bestand, nicht der Katalog – und bei alter Substanz kommt die Frage nach dem Denkmalschutz dazu, oft früher als gedacht. In der Uelzener Straße 27 sitzt mit der Daniel Hanke Zimmerei-Holzbau GmbH ein Betrieb im Wendland, der Fachwerk, Holzrahmenbau, Dacharbeiten und Bauklempnerei aus einer Hand macht. Ein Anruf klärt, welcher Ortstermin überhaupt nötig ist: 05861 4090.

Am Anfang steht nicht immer eine Bauzeichnung. Es kann damit beginnen, dass jemand die Verkleidung an der Wetterseite abnimmt und darunter etwas findet, das dunkler und weicher ist als erwartet. Oder damit, dass nach einem Sturm eine Pfanne fehlt und beim Blick in den Dachraum auffällt, dass der Sparrenfuß nass ist. Oder damit, dass die Familie größer wird und die Räumlichkeiten dadurch nicht mehr ausreichen.

In allen drei Fällen steht am Anfang dieselbe Frage: Was ist da eigentlich verbaut, und was trägt noch? Dieser Ratgeber geht die Konstruktionen der Reihe nach durch – Holzrahmenbau, Fachwerk, Dachstuhl, Anbau und Aufstockung – und erklärt, wann beim Holzbau in Dannenberg der Denkmalschutz mitredet und was vor einem Angebot geklärt sein muss.


Inhalt

  • Was heißt Holzbau, und welche Bauweisen gibt es?

  • Holzrahmenbau: wie die Wand aufgebaut ist

  • Fachwerk sanieren: Schwelle, Ständer, Ausfachung

  • Dachstuhl, Anbau, Aufstockung: was Holz im Bestand kann

  • Denkmalschutz: wann eine Genehmigung dazugehört

  • Woran erkennt man eine Zimmerei, die im Bestand arbeiten kann?

  • Was vor dem Angebot geklärt sein muss

  • Häufige Fragen

  • Der Betrieb hinter diesem Ratgeber

  • Quellen


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Was heißt Holzbau, und welche Bauweisen gibt es?

Kurzantwort: Holzbau ist der Oberbegriff für alles, was eine Zimmerei tragend aus Holz herstellt: Dachstühle, Wände, Decken, Anbauten, ganze Häuser. Beim Holzbau in Dannenberg unterscheiden sich die verbreiteten Bauweisen weniger im Material als im Aufbau – im Holzrahmenbau tragen viele schlanke, eng gesetzte Ständer, im Fachwerk wenige kräftige Hölzer mit sichtbaren Verbindungen, im Blockbau die gestapelte Wand selbst. Beim Dachstuhl kommt die Frage der Sparrenlage dazu. [1] [2]


Was heißt Holzbau, und welche Bauweisen gibt es?

Beim Holzbau in Dannenberg kommt eine vierte Variante dazu, die in keinem Prospekt steht: die Ergänzung. Ein neuer Dachstuhl auf altem Mauerwerk, eine Wand in Holzrahmenbau vor einem Fachwerkgiebel, ein Anbau, der an eine Gründung aus den sechziger Jahren anschließt. Für solche Mischfälle gibt es in Dannenberg reichlich Anlass. Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege nennt für den Landkreis Lüchow-Dannenberg 2.520 denkmalgeschützte Objekte und hat für die 19 Rundlingsdörfer im Wendland eine vertiefte Erfassung im Zusammenhang mit dem Welterbeantrag begonnen. In der Dannenberger Altstadt prägt historisches Fachwerk das Stadtbild.

Orientierungs-Konfigurator: Welche Konstruktion passt zu Ihrem Vorhaben?


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Holzrahmenbau: wie die Wand aufgebaut ist

Kurzantwort: Aus einem tragenden Rahmen aus Kanthölzern, einer Dämmung dazwischen und einer aussteifenden Beplankung auf beiden Seiten. Weil die Dämmung im Wandquerschnitt sitzt und nicht davor, bleibt die Wand bei gleicher Dämmwirkung schlanker als ein gemauerter Aufbau – auf einem engen Grundstück oder beim Anbau an einen Bestand ist das der entscheidende Zentimeter. Nach außen sind Putz, Holzschalung oder Verblendung möglich. [3]


Holzrahmenbau: wie die Wand aufgebaut ist

Ein weiterer Unterschied zeigt sich im Ablauf: Die einzelnen Wandelemente werden bei der Zimmerei wettergeschützt in der Halle vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle montiert. Dadurch verkürzt sich die Zeit, in der das Gebäude vor Ort der Witterung ausgesetzt ist. Gleichzeitig muss die Planung frühzeitig abgeschlossen sein, denn Änderungen an bereits vorgefertigten Bauteilen sind deutlich aufwendiger als Änderungen während der Planung. Die Zimmerei Hanke fertigt individuell nach Architektenentwurf. Auch ein individueller Grundriss ist deshalb problemlos möglich – er muss lediglich vor Beginn der Vorfertigung genau geplant und festgelegt werden.

Welche Bauweise sich für Ihr Bauvorhaben beim Holzbau in Dannenberg eignet, hängt vom vorhandenen Bestand, Zeitplan und Ausbauwunsch ab. Die folgende Übersicht stellt verschiedene Bauweisen gegenüber und erläutert die Vorteile und auf was man achten muss:

Bauweise

Wandaufbau und Tragwerk

Stärke

Grenze

Holzrahmenbau

viele schlanke Ständer, Dämmung im Querschnitt, Beplankung steift aus

schlanke Wand, kurze Bauzeit vor Ort, hoher Vorfertigungsgrad

Planung muss früh stehen, spätere Änderungen sind teuer

Fachwerk

wenige kräftige Hölzer, sichtbare Verbindungen, Ausfachung dazwischen

reparierbar in Teilen, passt ins Ortsbild, sehr langlebig

arbeitsintensiv, Dämmung nur mit durchdachtem Aufbau

Blockbau

gestapelte Vollholzwand, die Wand ist das Tragwerk

massives Raumklima, wenige Schichten

Setzungen einplanen, Anschlüsse an Bestand aufwendig

Dachstuhl als Sparrendach

Sparrenpaare bilden ein Dreieck, ohne Mittelpfette

freier Dachraum, wenige Bauteile

Auflager und Fußpunkt müssen die Last aufnehmen

Dachstuhl als Pfettendach

Pfetten tragen die Sparren, Stützen leiten die Last ab

größere Spannweiten, Gauben leichter einzubauen

Stützen stehen im Raum und binden den Grundriss

Fachwerk sanieren: Schwelle, Ständer, Ausfachung

Kurzantwort: Beim Holzbau in Dannenberg ist Fachwerk ein Fall für sich, und dort entscheidet der Zustand von Schwelle und Ständerfüßen über einen großen Teil des Aufwands – und der zeigt sich erst, wenn Putz oder Verkleidung ab sind. Typische Ursachen sind Feuchte am Sockel durch aufgehendes Erdreich, ein dichter Zementputz, der nicht trocknet, Schlagregen an der Wetterseite oder undichte Dach- und Traufanschlüsse; die tatsächliche Ursache muss vor Ort geklärt werden. Ob Bereiche oberhalb der Fußzone betroffen sind, zeigt die Bauaufnahme. [4]

1. Bauaufnahme. Freilegen an wenigen gezielten Stellen, Feuchte messen, tragende von nichttragenden Hölzern trennen. Danach steht der Umfang fest – vorher nicht.

2. Instandsetzung der Konstruktion. Schwellen und Ständerfüße werden angeschäftet oder ersetzt, Verbindungen traditionell gezapft, verblattet oder verkämmt. Die Zimmerei Hanke arbeitet im Fachwerkbereich mit dieser Technik und setzt für Sanierungen Handwerker mit Erfahrung in der Denkmalpflege ein.

3. Ausfachung und Oberfläche. Gefache schließen, außen so aufbauen, dass Feuchte wieder heraus kann. Erst danach Fassade, Fenster und Anschlüsse.

Ein Punkt beim Fachwerk verdient besondere Aufmerksamkeit: Wer alte Verbindungen durch Winkel und Schrauben ersetzt, bekommt ein anderes Bauteil. Das mag halten, verändert aber, wie sich die Konstruktion bewegt – und bei einem denkmalgeschützten Haus ist es zusätzlich eine Frage der Genehmigung.

Dachstuhl, Anbau, Aufstockung: was Holz im Bestand kann

Kurzantwort: Ob ein vorhandener Dachstuhl repariert oder vollständig erneuert werden muss, hängt vor allem von seinem baulichen Zustand und der Tragfähigkeit der bestehenden Konstruktion ab. Sind beispielsweise nur einzelne Sparren beschädigt oder von einem Schädlingsbefall betroffen, können diese gezielt ausgetauscht werden. Sind dagegen größere Bereiche, etwa die Fußzone des Dachstuhls durch Feuchtigkeit geschädigt, kann ein Neuaufbau sinnvoll sein.

Beim Anbau liegt eine der wichtigsten Aufgaben im fachgerechten Anschluss an das bestehende Gebäude. Gründung, mögliche unterschiedliche Setzungen, der Anschluss des neuen Daches und die luftdichte Ebene müssen sorgfältig geplant werden. Der Holzrahmenbau eignet sich dafür besonders gut, weil die Wände vergleichsweise schlank ausgeführt werden können und sich die Montagezeit vor Ort verkürzt. Auch bei einer Aufstockung muss zunächst geprüft werden, ob das bestehende Gebäude die zusätzliche Last aufnehmen kann. Tragende Wände, Decken und Gründung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Holz bietet sich aufgrund seines vergleichsweise geringen Gewichts und der Möglichkeit zur Vorfertigung an. Die bestehende Konstruktion sollte jedoch vor Beginn der Arbeiten durch einen Tragwerksplaner beurteilt werden.

Auch Dachdeckung, Bauklempnerei und Gerüst sollten von Anfang an in die Planung einbezogen und aufeinander abgestimmt werden. Gerade an den Übergängen zwischen verschiedenen Bauteilen und Gewerken können bei mangelhafter Ausführung später Undichtigkeiten entstehen.

Denkmalschutz: wann eine Genehmigung dazugehört

Kurzantwort: Bei Kulturdenkmälern sind Veränderungen, Instandsetzungen und Wiederherstellungen grundsätzlich genehmigungspflichtig. Eine Ausnahme gilt für Instandsetzungsarbeiten an Teilen, die für den Denkmalwert ohne Bedeutung sind. Auch Maßnahmen in der Umgebung eines Baudenkmals können genehmigungspflichtig sein, selbst wenn das eigene Gebäude kein Denkmal ist. Die Genehmigung kann mit Auflagen verbunden werden, etwa dazu, dass bestimmte Bauteile erhalten bleiben oder ein Sachverständiger die Arbeiten leitet. [5]

Der Punkt, der beim Holzbau in Dannenberg leicht übersehen wird, steht in § 3 Absatz 3: Baudenkmal ist auch eine Gruppe baulicher Anlagen, unabhängig davon, ob die einzelnen Gebäude für sich Baudenkmale sind. Ein Haus in geschlossener alter Bebauung kann also geschützt sein, ohne selbst in der Denkmalliste zu stehen. Dazu kommt der Umgebungsschutz: In der Umgebung eines Baudenkmals dürfen Anlagen nicht so verändert werden, dass das Erscheinungsbild beeinträchtigt wird – betroffen sind Dachform, Eindeckung, Fenster und Fassade, also genau die Bauteile, die eine Zimmerei ausführt.

Vor dem ersten Handgriff klären, nicht danach. Betrifft die Maßnahme ein Baudenkmal, eine geschützte Gruppe baulicher Anlagen oder die Umgebung eines Denkmals, sollte vor Beginn geklärt werden, ob eine Genehmigung erforderlich ist; zuständig ist die untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Lüchow-Dannenberg. Ist ohnehin eine Baugenehmigung nötig, schließt diese die denkmalrechtliche Genehmigung ein – sie ersetzt sie aber nicht, wenn die Maßnahme im Bauantrag gar nicht beschrieben ist. Fotografieren Sie den Bestand vor jedem Eingriff, einschließlich Zapfenlöcher, Profile und Beschläge.

Woran erkennt man eine Zimmerei, die im Bestand arbeiten kann?

Kurzantwort: Eine erfahrene Zimmerei für Arbeiten im Bestand erkennt man vor allem daran, wie sorgfältig sie mit dem vorhandenen Gebäude umgeht. Beim Holzbau in Dannenberg geht es dabei häufig um ältere Bausubstanz, bei der nicht alles auf den ersten Blick erkennbar ist. Ein guter Betrieb verschafft sich deshalb zunächst ein genaues Bild vor Ort, misst nach und prüft die vorhandene Konstruktion, bevor er konkrete Lösungen plant. Er öffnet Bauteile gezielt, anstatt unnötig große Bereiche freizulegen, und spricht offen darüber, welche Details erst nach einer genaueren Untersuchung beurteilt werden können. [6]

Worauf Sie bei der Auswahl einer Zimmerei achten können, ohne gleich ein umfangreiches Zeugnis zu verlangen:

  • eine Bauaufnahme vor dem Angebot statt einer Pauschale nach Augenschein

  • Erfahrung mit traditionellen Verbindungen – gezapft, verblattet, verkämmt – und nicht nur mit Verbindern aus dem Katalog

  • Erfahrung in der Denkmalpflege, wenn geschützte Substanz betroffen ist

  • angrenzende Gewerke im eigenen Haus: Dachdeckung, Bauklempnerei, Gerüst, Fassade

  • eine schriftliche Leistungsbeschreibung, die Vorleistungen und offene Punkte benennt

Die Zimmerei Hanke deckt Dacharbeiten, Fachwerk, Holzrahmenbau, Fassadenbau, Innenausbau, Gerüstbau, Bauklempnerei und Restaurationen im eigenen Betrieb ab und führt daneben einen Werkzeug- und Baustoffhandel am Standort. Für eine Baustelle im Bestand kann das zweite so wichtig sein wie das erste: Kommt beim Öffnen etwas anderes zum Vorschein als erwartet, spielt die Materialverfügbarkeit in den Bauablauf hinein.

Was vor dem Angebot geklärt sein muss

Kurzantwort: Vier Dinge, und keines davon lässt sich am Telefon erledigen. Sie gelten für jedes Vorhaben im Bestand, in Dannenberg wie anderswo. Fehlt eines, ist ein Angebot geschätzt und wird später korrigiert – daraus entstehen Nachträge.

  • Aufmaß und Bauaufnahme. Maße, Querschnitte, Zustand der Auflager. Bei älteren Gebäuden können Maße und Querschnitte von heutigen Standards abweichen; Vorhandene Zeichnungen aus der Bauakte helfen, ersetzen den Termin aber nicht.

  • Tragwerk. Ob der Bestand die neue Last aufnimmt, beurteilt ein Tragwerksplaner. Das gilt für die Aufstockung genauso wie für den geöffneten Giebel.

  • Genehmigungslage. Baurechtlich und, wenn alte Substanz betroffen ist, denkmalrechtlich. Beides vor der Konstruktionsentscheidung, nicht danach.

  • Schnittstellen. Wer macht Dachdeckung, Klempnerei, Fenster, Innenausbau? Je klarer die Abgrenzung, desto weniger bleibt am Ende liegen.

Sind diese vier Punkte geklärt, lassen sich Konstruktion und Bauzeitplan beim Holzbau in Dannenberg deutlich belastbarer festlegen – sie stehen dann auf Bekanntem statt auf Annahmen.

Häufige Fragen

Braucht eine Fachwerksanierung in Dannenberg immer eine Genehmigung?

Nein. Genehmigungspflichtig kann eine Fachwerksanierung insbesondere dann sein, wenn ein Kulturdenkmal, eine geschützte Gruppe baulicher Anlagen oder die relevante Umgebung eines Baudenkmals betroffen ist. In diesen Fällen sind Veränderungen, Instandsetzungen und Wiederherstellungen grundsätzlich genehmigungspflichtig; ausgenommen sind Instandsetzungen an Teilen, die für den Denkmalwert ohne Bedeutung sind. Weil das eigene Haus dafür nicht in der Denkmalliste stehen muss, lohnt die Nachfrage bei der unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises.

Wie lange dauert ein Holzrahmenbau auf der Baustelle?

Deutlich kürzer als die Planung davor. Weil die Wände wettergeschützt in der Halle vorgefertigt werden, ist die Aufrichtung der zeitlich kleinere Teil; entscheidend für den Gesamttermin sind Aufmaß, Statik, Genehmigung und Materialbestellung. Eine belastbare Dauer nennt die Zimmerei erst, wenn diese Vorleistungen stehen.

Kann man auf ein bestehendes Haus in Holz aufstocken?

Oft ja, entschieden wird es aber am Bestand. Tragende Wände, Decke und Gründung müssen die zusätzliche Last aufnehmen; das beurteilt ein Tragwerksplaner. Holz ist für Aufstockungen naheliegend, weil es im Verhältnis zur Tragfähigkeit leicht ist und vorgefertigt montiert werden kann – die Zeit, in der das Dach offen ist, bleibt dadurch kurz.

Dachstuhl reparieren oder neu bauen?

Das entscheidet der Zustand der Auflager, nicht das Alter. Einzelne befallene Sparren werden ausgetauscht. Ist die Fußzone über die Breite durchfeuchtet, kommt der Neuaufbau in Betracht – das beurteilt die Zimmerei vor Ort. Sichtbar wird das erst im Dachraum, deshalb steht auch hier der Ortstermin vor dem Angebot.

Warum sind alte Holzverbindungen mehr als Nostalgie?

Weil sie die Bewegung der Konstruktion aufnehmen. Gezapfte, verblattete oder verkämmte Verbindungen arbeiten mit dem Holz, das je nach Jahreszeit quillt und schwindet. Werden sie durch Winkel und Schrauben ersetzt, entsteht ein steiferes Bauteil mit anderem Verhalten – bei geschützter Substanz ist das zusätzlich genehmigungsrelevant.

Holzbau Dannenberg: was sollte ich zum ersten Gespräch mitbringen?

Drei Angaben genügen für die Einordnung: ungefähre Maße, Baujahr des Gebäudes und ob im Umfeld alte Bausubstanz steht. Dazu Fotos vom betroffenen Bereich, bei Dachthemen auch aus dem Dachraum bei Tageslicht. Alte Bauunterlagen sind hilfreich, auch unvollständige – sie können Öffnungen im Bestand ersparen.

Muss ich Holz im Außenbereich streichen?

Nicht zwingend. Eine hinterlüftete Holzschalung kann unbehandelt bleiben und vergraut dann gleichmäßig; das ist eine gestalterische Entscheidung, keine bautechnische. Wichtiger als der Anstrich ist der konstruktive Holzschutz: Abstand zum Erdreich, ausreichender Dachüberstand, Wasser, das ablaufen kann. Wo der stimmt, hält Holz auch ohne Farbe.

Der Betrieb hinter diesem Ratgeber


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Daniel Hanke Zimmerei-Holzbau GmbH in Dannenberg seit 1992


Daniel Hanke Zimmerei-Holzbau GmbH, Dannenberg

Fachbeitrag der Zimmerei Hanke, redaktionell geprüft.

Der Betrieb in der Uelzener Straße 27 in Dannenberg arbeitet im Wendland und führt Dacharbeiten, Fachwerk, Holzrahmenbau, Fassadenbau, Innenausbau, Gerüstbau, Bauklempnerei und Restaurationen mit einem eigenen Team von Facharbeitern professionell aus. Für eine Baustelle heißt das: ein Ansprechpartner für die Gewerke, die am Dach ohnehin aufeinandertreffen. Fachwerk wird gezapft, verblattet und verkämmt, und für Sanierungen kommen Handwerker mit Erfahrung in der Denkmalpflege zum Einsatz – der Unterschied zeigt sich dort, wo ein geschütztes Haus genehmigungsfähig bleiben muss.

Am Standort gibt es einen Werkzeug- und Baustoffhandel mit eigenen Öffnungszeiten – Zimmerei und Materialausgabe sitzen an derselben Adresse. Geschäftsführer sind Daniel Hanke und Richard Leistikow.

Kontakt
Adresse: Uelzener Straße 27, 29451 Dannenberg (Elbe)
Anfahrt über Google Maps
Telefon: +4958614090
E-Mail: info@zimmerei-hanke.de
Unternehmenswebsite

Öffnungszeiten Baustoffhandel
Samstag: nach Vereinbarung
Montag: 07:30-13:00 Uhr und 14:30-17:00 Uhr
Dienstag: 07:30-13:00 Uhr und 14:30-17:00 Uhr
Mittwoch: 07:30-13:00 Uhr und 14:30-17:00 Uhr
Donnerstag: 07:30-13:00 Uhr und 14:30-17:00 Uhr
Freitag: 07:30-13:00 Uhr und 14:30-17:00 Uhr

Ortstermine der Zimmerei nach Vereinbarung

Aus dem Ratgeber-Netzwerk

Redaktion: Kai Kruel

Quellen und Nachweise

Quelle

Wofür

[1] Denkmalatlas Niedersachsen, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege

Zahl der denkmalgeschützten Objekte im Landkreis Lüchow-Dannenberg, Verzeichnis der Kulturdenkmale und dessen Qualifizierung, vertiefte Erfassung der 19 Rundlingsdörfer im Wendland

[2] Deutsche Fachwerkstraße – Dannenberg (Elbe)

Fachwerkbestand und Prägung des Stadtbilds in der Dannenberger Altstadt

[3] Daniel Hanke Zimmerei-Holzbau GmbH – Holzrahmenbau

Holzrahmenbau als Angebot des Betriebs, Bauweise nach Architektenentwurf, kurze Bauzeit und Dämmung als genannte Merkmale

[4] Daniel Hanke Zimmerei-Holzbau GmbH – Fachwerk

Traditionelle Verbindungen gezapft, verblattet und verkämmt; Fachwerksanierung durch Handwerker mit Erfahrung in der Denkmalpflege

[5] Niedersächsisches Denkmalschutzgesetz in der geltenden Fassung, Paragraf 3 und Paragraf 10 (NI-VORIS)

Baudenkmal und Gruppe baulicher Anlagen nach Paragraf 3, genehmigungspflichtige Maßnahmen nach Paragraf 10 Absatz 1, Ausnahme für Instandsetzungen ohne Bedeutung für den Denkmalwert nach Absatz 2, Auflagen, Umgebungsschutz, Bündelung mit der Baugenehmigung

[6] Daniel Hanke Zimmerei-Holzbau GmbH – Leistungen und Handel

Leistungsumfang von Dacharbeiten bis Restaurationen, Werkzeug- und Baustoffhandel am Standort, Kontaktdaten und Zeiten

Bildnachweise

  • Titelbild: Daniel Hanke Zimmerei-Holzbau GmbH, Dannenberg

  • Was heißt Holzbau, und welche Bauweisen gibt es?: Adobe Stock · ID: 342739840, von Lieres

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  • Holzrahmenbau: wie die Wand aufgebaut ist: Adobe Stock · ID: 142303717, Von Bumann

  • Bild im Autor: Daniel Hanke Zimmerei-Holzbau GmbH, Dannenberg

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