Entsorgung in Lüchow

Entsorgung in Lüchow

Bei der Entsorgung in Lüchow entscheidet zuerst die Abfallart, danach Menge und Zufahrt. Für Altmetall, Bauschutt, Holz, Mischabfall, Grünschnitt und Altakten kommt ein privater Entsorgungsfachbetrieb infrage; in Lüchow ist das die Piskorski GmbH & Co. KG in der Albrecht-Thaer-Straße 13, mit Containern von sieben bis 40 Kubikmetern, eigenem Schrottankauf und Demontagen bis hin zur Scheune und zum Heizöltank. Beim Altmetall wird gewogen und vergütet, auch in Kleinstmengen. Für Mülltonne, Sperrmüll und Selbstanlieferung ist der Landkreis zuständig; im Entsorgungszentrum Woltersdorf werden darüber hinaus zahlreiche weitere Fraktionen angenommen. Ein Anruf klärt, was wohin gehört: 05841 976631-0.

Bei einer Entrümpelung, einem Umbau oder einer Haushaltsauflösung in Lüchow fallen mehrere Abfallarten gleichzeitig an: Altmetall, Bauschutt, Holz, Sperrmüll, Grünschnitt, manchmal Altakten. Für jede dieser Fraktionen gibt es einen eigenen Entsorgungsweg – und für einen Teil davon gibt es Geld statt einer Rechnung.

Welcher Weg der richtige ist, entscheidet sich zuerst an der Abfallart. Erst danach spielen Menge, Zufahrt und Transportmöglichkeit eine Rolle. Dieser Ratgeber geht die Wege der Entsorgung in Lüchow der Reihe nach durch – Altmetall, Container, Demontage, Bauabfall, Akten – und sagt am Schluss, wofür der Landkreis zuständig ist.


Inhalt

  • Was lässt sich bei der Entsorgung in Lüchow abgeben, und was wird abgeholt?

  • Altmetall und Schrott: warum Sie hier Geld bekommen statt zu zahlen

  • Welcher Container passt zu welcher Menge?

  • Demontage und Abholung: wenn es nicht in den Container passt

  • Bau- und Abbruchabfälle: was getrennt werden muss

  • Akten und Datenträger sicher vernichten lassen

  • Wann ist der Landkreis zuständig?

  • Häufige Fragen

  • Der Entsorgungsfachbetrieb hinter diesem Ratgeber

  • Quellen


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Was lässt sich bei der Entsorgung in Lüchow abgeben, und was wird abgeholt?

Kurzantwort: Bei der Entsorgung in Lüchow lassen sich über den Containerdienst zahlreiche Abfallarten abgeben, die auf Höfen, Baustellen und in Werkstätten anfallen: unter anderem Bauschutt, Beton, Ziegel und Böden, Baustellenmischabfall, Holz, Dachpappe und Bitumen, künstlicher Mineralfaserabfall, Sperrmüll, Papier und Pappe, Folie und Wertstoffe, Grünschnitt, Gartenabfall und Pferdemist sowie Altakten. Altmetall und Schrott lassen sich zusätzlich direkt am Betriebsgelände anliefern und verkaufen. Dazu kommen Leistungen, die über einen Wertstoffhof nicht laufen: Demontage, Abriss, Transport schwerer Maschinen und die Lieferung von Baumaterialien und Schüttgütern. [1] [2]

Steht die Abfallart fest, geht es um den Transportweg. Dafür kommen drei Möglichkeiten infrage; welche passt, hängt von Menge und Zufahrt ab. Der erste Weg ist die Selbstanlieferung am Betriebsgelände in der Albrecht-Thaer-Straße, vor allem bei Schrott und Metallen, montags bis freitags von 7.30 bis 16.30 Uhr und an jedem ersten Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr. Der zweite ist der Container, der auf den Hof gestellt und dort befüllt wird. Der dritte ist die Abholung, wenn ein Stück zu groß, zu schwer oder zu sperrig für beides ist.

Orientierungs-Konfigurator: Welcher Entsorgungsweg passt?

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Altmetall und Schrott: warum Sie hier Geld bekommen statt zu zahlen

Kurzantwort: Bei der Entsorgung in Lüchow ist Altmetall die Fraktion, bei der statt Entsorgungskosten eine Vergütung entstehen kann, weil das Material einen Marktwert hat. Rechtlich bleibt es Abfall, solange der Besitzer sich seiner entledigt oder entledigen will; die Abfalleigenschaft endet erst, wenn der Schrott ein Verwertungsverfahren durchlaufen hat und die gesetzlichen Anforderungen daran erfüllt sind. Wirtschaftlich ist er ein Rohstoff mit Tagespreis, und deshalb wird angekauft statt berechnet. Angekauft wird von privat wie gewerblich, ausdrücklich auch in Kleinstmengen – die Bandbreite reicht vom einzelnen Kupferrohr bis zur kompletten Werkstatteinrichtung. Angenommen werden unter anderem: [3] [2]


Altmetall und Schrott: warum Sie hier Geld bekommen statt zu zahlen

Wie viel dabei herauskommt, hängt weniger an der Menge als an der Sortenreinheit: Kabel, Aluminium und Edelstahl getrennt gelegt bringen mehr als derselbe Haufen gemischt. Gewogen wird nachvollziehbar – Kleinmengen an Buntmetallen auf einer geeichten Waage bis 3.000 Kilogramm, Stahlschrott auf der geeichten 40-Tonnen-Brückenwaage. Für eine alte Landmaschine, einen ausgebauten Heizkessel oder Stahlträger aus dem Stallumbau heißt das: erst wiegen lassen, dann über den Container nachdenken. So kann aus der Fuhre am Ende ein Guthaben statt einer Rechnung werden.

  • Mischschrott, Altmetall, Scherenschrott, Guss, Träger und Stahlschrott Sorte 3

  • Kupfer als Schrott, Millberry, Draht, Rohr und Schienen sowie Kupferkabel

  • Messing schwer, MS 58, MS 63 und Messingspäne

  • Aluminium als Schrott, Profil, Blech, Offset, Al-Mg-Profil, Aluguss und Alukabel

  • Edelstahl V2A und V4A, V2A-Abfälle, Hartmetall und Wendeplatten

  • Altblei, Akkublei, Bleibatterien, Auswuchtblei und Kabelschälblei

  • Zink und Altzink, Zinn, Zinnschrott, Zinnteller und Zinnkrüge

  • abisoliertes Kupferkabel, Haushalts- und Steckerkabel

Welcher Container passt zu welcher Menge?

Kurzantwort: Welcher Container bei der Entsorgung in Lüchow passt, entscheidet sich an der Abfallart, am Volumen und an den Platzverhältnissen am Stellplatz. Ein Abrollcontainer mit 40 Kubikmetern ist sieben Meter lang und braucht dahinter Platz zum Abrollen; bei einer engen Toreinfahrt oder einer wenig tragfähigen Sandzufahrt kann er ungeeignet sein. Ein Absetzcontainer mit sieben Kubikmetern misst 3,80 Meter und wird seitlich abgesetzt; er passt auch auf kurze Stellflächen. Dazu kommt die Ladekante: Je niedriger sie liegt, desto leichter lässt sich schweres Material einfüllen. [1]

Welche Behältergröße für die Entsorgung in Lüchow infrage kommt, entscheidet sich an diesen drei Maßen – freie Länge am Stellplatz, Ladekante, Volumen. Die Übersicht zeigt die gängigen Varianten:

Containertyp und Volumen

Abmessungen und Ladekante

Geeignete Abfallfraktion

Wann er passt

Absetzcontainer 7 m³, offen

3,80 × 1,80 × 1,60 m, Ladekante 0,90 m

Sperrmüll, Baustellenmischabfall, Holz, Grünschnitt, Bauschutt

enge Höfe und kurze Stellflächen

Absetzcontainer 7 m³, mit Klappe

3,80 × 1,80 × 1,60 m, Ladekante 0,30 m

Grünschnitt, Gartenabfall, Pferdemist, Bauschutt, Beton, Böden

schwere Ladung, die geschoben statt gehoben wird

Absetzcontainer 7 oder 10 m³, gedeckelt

Ladekante 1,20 bzw. 1,40 m, Deckel abschließbar

Altakten, hausmüllähnlicher Gewerbeabfall, Papier, Pappe, Folie

frei zugängliche Grundstücke und nasse Wochen

Abrollcontainer 22 m³, offen

6,00 × 2,50 × 1,80 m, Ladekante 0,20 m

Sperrmüll, Baustellenmischabfall, Holz, Schrott und Metalle

Entrümpelung mit befestigter Zufahrt

Abrollcontainer 30 und 40 m³, offen

6,50 bzw. 7,00 m Länge, Höhe bis 2,60 m

voluminöse leichte Fraktionen, künstlicher Mineralfaserabfall

Baustellen mit Rangierraum

Selbstpressender Behälter 10 oder 20 m³

Einfüllhöhe 1,50 m, Einfüllöffnung bis 1,85 × 1,85 m

hausmüllähnlicher Gewerbeabfall, Papier, Folie, Wertstoffe

gleichmäßig anfallender Betriebsabfall

Alle Maße sind ungefähre Angaben. Eine Regel gilt unabhängig von der Größe: flach beladen, nicht gehäuft. Was über die Bordkante ragt, darf nicht transportiert werden und muss vor Ort wieder heruntergenommen werden.

Demontage und Abholung: wenn es nicht in den Container passt

Kurzantwort: Wenn ein Stück nicht in den Container passt, kommt der Betrieb mit Werkzeug und Fahrzeug – dann geht es nicht mehr um die Behältergröße, sondern um Demontage vor Ort. Bei gewerblichen Kunden werden industrielle Anlagen, Kräne, Hallen, Silos, Maschinen, Stahlkonstruktionen, Druckluftkesselanlagen und Heizöltanks zerlegt; im privaten Bereich werden alte Ställe, Anbauten, Schuppen, Gartenlauben, Scheunen und Mauerwerk abgerissen, auf Wunsch samt Entrümpelung des Objekts. [4] [5] [6]


Demontage und Abholung: wenn es nicht in den Container passt

Gearbeitet wird mit Plasma- und Schneidbrenntechnik, Raupenbagger, Kränen, Hydraulikhammer und Metallscheren. Bei Tankdemontagen, wo Funkenflug gefährlich wäre, kommt ein Metallknabber zum Einsatz. Für alles, was schlicht nicht in einen Container passt – das ausgehängte Garagentor etwa – kommt ein 12-Tonnen-Pritschenwagen mit Ladekran; auch gefährliche Güter wie Asbest werden unter den notwendigen Sicherheitsbestimmungen abtransportiert.

1. Beratung. Das Objekt wird angesehen, danach gibt es ein Angebot – auf Wunsch oft schon am selben Tag.

2. Demontage und Abtransport. Abbauen, zerkleinern, zerlegen, aufräumen; die Rohstoffe gehen auf das Betriebsgelände.

3. Verwertung und Abrechnung. Die Materialien werden fachgerecht verwertet, und die erzielten Werte werden mit den Kosten verrechnet. Erst die Differenz steht auf der Rechnung.

Alte Wellplatten auf Schuppen und Ställen. Auf älteren Hofstellen rund um Lüchow können Faserzementplatten aus den siebziger und achtziger Jahren verbaut sein. Betrifft die Maßnahme solche Platten, sollte vor dem ersten Handgriff geklärt werden, ob Asbest enthalten ist. Solches Material gehört weder in den Bauschuttcontainer noch in die offene Sammelanlieferung: Für gefährliche Abfälle gilt das Vermischungsverbot. Asbestzementabfälle sind dem Landkreis staubdicht in Big-Bags verpackt im Entsorgungszentrum Woltersdorf zu überlassen, künstliche Mineralfasern in den dafür vorgesehenen KMF-Säcken, die dort erworben werden können. Annahme, Verpackung und Transport sind vorab zu klären. Ein Foto der Platte und die ungefähre Fläche genügen für eine erste telefonische Einordnung; eine gemischte Ladung lässt sich hinterher nicht mehr trennen.

Bau- und Abbruchabfälle: was getrennt werden muss

Kurzantwort: Beim Umbau ist die Entsorgung in Lüchow keine Frage des Containers, sondern der Fraktionen. Zehn davon schreibt die Gewerbeabfallverordnung getrennt vor: Glas, Kunststoff, Metalle, Holz, Dämmmaterial, Bitumengemische, Baustoffe auf Gipsbasis, Beton, Ziegel sowie Fliesen und Keramik. Das Vermischungsverbot für gefährliche Abfälle nach Paragraf 9a des Kreislaufwirtschaftsgesetzes bleibt daneben unberührt. Die Pflicht entfällt, soweit die getrennte Sammlung technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist – etwa wenn für die Behälter kein Platz ist, der Rückbau aus statischen Gründen keine sortenreine Trennung zulässt oder eine Fraktion stark verschmutzt anfällt. [7]


Bau- und Abbruchabfälle: was getrennt werden muss

Dokumentiert werden muss bei mehr als zehn Kubikmetern Gesamtabfall je Maßnahme: die getrennte Sammlung durch Lagepläne, Lichtbilder und Praxisbelege wie Liefer- oder Wiegescheine, die Zuführung zur Verwertung durch eine Erklärung dessen, der die Abfälle übernimmt, mit Name, Anschrift, Masse, Verwertungsart und beabsichtigtem Verbleib. Der Aufwand bleibt überschaubar, wenn der Entsorger die Erklärung gleich mit dem Wiegeschein mitgibt. Bei Betrieben gilt dasselbe für gewerbliche Siedlungsabfälle, dort ohne Mengenschwelle. Gemeint sind damit Abfälle, die nicht in einem privaten Haushalt anfallen, sondern in Betrieben, Praxen, Läden, Büros und öffentlichen Einrichtungen, und die dem Hausmüll nach Beschaffenheit und Zusammensetzung ähneln: Papier und Pappe, Kunststoff, Metall, Holz, Textilien, Bioabfall und der gemischte Rest, der danach übrig bleibt. Bau- und Abbruchabfälle gehören nicht dazu; für sie gelten die Regeln dieses Abschnitts.

Akten und Datenträger sicher vernichten lassen

Kurzantwort: Papier mit Personendaten gehört in einen abschließbaren Sicherheitsbehälter, nicht in die Papiertonne und nicht offen in den Container. Die Firma Piskorski in Lüchow stellt dafür Behälter aus Aluminium mit Einwurfschlitz nach DIN 66399 – 240 Liter für rund 30 Aktenordner, 415 Liter für etwa 50 bis 60 und eine 10-Kubikmeter-Deckelmulde für ganze Archivauflösungen. Für eine Werkstatt oder eine Praxis in Lüchow, die ihr Archiv auflöst, bleibt der Behälter stehen, bis er voll ist, und wird geschlossen abgeholt. Digitale Datenträger wie CDs, DVDs oder Festplatten gehören nicht in denselben Behälter; sie werden getrennt erfasst und vernichtet. [1] [8]

Wann ist der Landkreis zuständig?

Kurzantwort: Bei der Entsorgung in Lüchow ist der Landkreis für deutlich mehr zuständig als für die Behälter am Haus. Über sie laufen Restmüll, Altpapier und Bioabfall; beim Sperrmüll sind einmal im Kalenderjahr bis zu drei Kubikmeter je Haushalt gebührenfrei, wahlweise als Abholung auf Abruf oder als eigene Anlieferung im Entsorgungszentrum Woltersdorf, beides über die Abrufkarte, die Abfall-App oder das Online-Formular. Darüber hinaus nimmt das Entsorgungszentrum eine Reihe weiterer Fraktionen an, teils gebührenfrei, teils gegen Gebühr nach der Abfallgebührensatzung. Welche Abfallart auf welchem Weg zu entsorgen ist, regelt die Abfallentsorgungssatzung des Landkreises; die Gebühren stehen in der Gebührenübersicht des laufenden Jahres. Für Gelbe Tonne und Altglas sind die dualen Systeme zuständig; die Sammlung übernimmt in deren Auftrag die Recyclinghof Farsleben GmbH. [6]

Das Entsorgungszentrum in der Oerenburger Straße ist die einzige eigene Anlage des Landkreises – einen zweiten Wertstoffhof gibt es im ganzen Wendland nicht. Geöffnet ist montags bis donnerstags von 7.30 bis 15.30 Uhr, freitags und samstags nur bis 11.30 Uhr. Aus Lüchow sind das wenige Minuten, aus Bergen an der Dumme im Westen über 25 Kilometer je Richtung; die Entsorgung im Wendland ist deshalb auch eine Frage der Entfernung. Ein privater Entsorgungsfachbetrieb kommt dort ins Spiel, wo ein Behälter gestellt, etwas abgeholt oder demontiert werden muss oder wo die Anlieferungszeiten nicht reichen. Für Betriebe kommt eine Regel dazu: Gewerbliche Siedlungsabfälle, die nicht verwertet werden, sind dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger zu überlassen, und dafür ist mindestens ein Behälter zu nutzen.

Häufige Fragen

Bekomme ich auch für kleine Mengen Altmetall Geld?

Ja. Angekauft wird von privat wie gewerblich, ausdrücklich auch in Kleinstmengen. Kleinmengen an Buntmetallen werden auf einer geeichten Waage bis 3.000 Kilogramm gewogen, Stahlschrott auf der 40-Tonnen-Brückenwaage. Was der Kilopreis am Tag der Anlieferung ist, hängt am Metall und am Markt und wird deshalb vorher erfragt, nicht im Voraus versprochen.

Lohnt sich ein Container in Lüchow schon für ein einzelnes Zimmer?

Das hängt davon ab, wie viel tatsächlich zusammenkommt und wie häufig eine Selbstanlieferung möglich ist. Der Unterschied liegt weniger in der Fahrzeit als im Takt: Ein Container auf dem Hof lässt sich über mehrere Tage befüllen, die Selbstanlieferung nur innerhalb der Öffnungszeiten. Wer die Menge nicht einschätzen kann, klärt sie vor der Bestellung am Telefon.

Was passiert mit einer alten Scheune oder einem Heizöltank?

Beides fällt unter Demontage. Das Objekt wird angesehen, dann folgt ein Angebot; abgebaut wird mit Bagger, Schneidbrenner, Hydraulikhammer und Metallscheren, bei Tanks wegen des Funkenflugs mit einem Metallknabber. Die Rohstoffe gehen auf das Betriebsgelände, werden verwertet und mit den Kosten verrechnet – bei viel Stahl in der Konstruktion fällt die Rechnung deshalb deutlich anders aus als bei reinem Mauerwerk.

Darf ich Bauschutt, Holz und Sperrmüll in denselben Container werfen?

Nicht pauschal. Für Bau- und Abbruchabfälle gilt grundsätzlich die Pflicht zur getrennten Sammlung; gemischt erfasst werden darf nur, soweit die getrennte Sammlung technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist. Dazu kommt der praktische Grund: Sobald mineralischer Bauschutt mit Holz, Kunststoff oder Dämmmaterial vermischt ist, wird aus zwei gut verwertbaren Fraktionen ein Gemisch, das aufwendiger behandelt werden muss. Ob getrennte Behälter oder ein Sammelcontainer sinnvoller sind, hängt von den tatsächlich anfallenden Mengen ab und lässt sich vorab klären.

Ab wann muss ich als Betrieb die Abfalltrennung dokumentieren?

Bei gewerblichen Siedlungsabfällen von Anfang an, bei Bau- und Abbruchmaßnahmen bei mehr als zehn Kubikmetern Gesamtabfall. Belege sind Lagepläne, Lichtbilder und Wiegescheine, dazu die Erklärung des Entsorgers mit Name, Anschrift, Masse, Verwertungsart und beabsichtigtem Verbleib. Die Behörde kann diese Unterlagen jederzeit anfordern.

Entsorgung Lüchow: wen rufe ich wofür an?

Für Container, Schrottankauf, Abholung, Demontage, Bau- und Gewerbeabfall und Aktenvernichtung die Piskorski GmbH & Co. KG unter 05841 976631-0. Für Mülltonnen, Gebühren, Sperrmüll-Anmeldung und die Anlieferung im Entsorgungszentrum den Fachdienst Abfallwirtschaft des Landkreises in der Altmarkstraße 9, telefonisch unter 05841 120-170, die Abfallberatung unter 05841 120-180.

Was passiert mit Akten, die Personendaten enthalten?

Sie kommen in einen abschließbaren Sicherheitsbehälter mit Einwurfschlitz und werden nach DIN 66399 vernichtet. Hinein dürfen Akten aus Papier sowie Hefter und Mappen aus Papier oder Pappe; Aktenordner und Hefter aus Kunststoff, große Mengen Klarsichtfolie und Datenträger wie CDs, DVDs oder Festplatten sind ausgeschlossen. [8]

Der Entsorgungsfachbetrieb hinter diesem Ratgeber


Logo von Piskorski GmbH & Co. KG – Schrotthandel, Containerdienst und Recycling

Piskorski GmbH & Co. KG – Schrotthandel, Containerdienst und Recycling

Fachbeitrag von Firma Piskorski in Lüchow, redaktionell geprüft.


Inhaber der Piskorski GmbH & Co. KG in Lüchow

Der Betrieb in der Albrecht-Thaer-Straße 13 in Lüchow arbeitet für Industrie, Handwerk und Privathaushalte und deckt die Kette von der Demontage bis zur Verwertung selbst ab: Schrottankauf und Schrottabholung, Containerdienst mit Absetz- und Abrollcontainern, Demontage gewerblicher und industrieller Anlagen, Abriss von Nebengebäuden, Aktenvernichtung nach Datenschutzvorgaben, eine Dreh-Spänefläche für metallverarbeitende Betriebe, Transporte schwerer Maschinen sowie die Anlieferung von Baumaterialien und Schüttgütern. Geführt wird das Unternehmen von Philip und Bernd Kamlade; das Einsatzgebiet ist das Wendland.

Als Entsorgungsfachbetrieb wird er regelmäßig nach der Entsorgungsfachbetriebeverordnung überprüft und zertifiziert. Für die Entsorgung in Lüchow heißt das: Wiegescheine und Übernahmeerklärungen für die Dokumentation entstehen im normalen Ablauf mit.

Kontakt
Adresse: Albrecht-Thaer-Straße 13
29439 Lüchow
Anfahrt über Google Maps
Telefon: 05841 976631-0
E-Mail: info@piskorski.de

Öffnungszeiten
Montag–Freitag: 07:30–16:30 Uhr
Samstag: jeden 1. Samstag im Monat 09:00–12:00 Uhr

Unternehmenswebsite

Aus dem Ratgeber-Netzwerk

Redaktion: Kai Kruel

Quellen und Nachweise

  1. Containerdienst – Piskorski GmbH & Co. KG

  2. Schrottankauf – Piskorski GmbH & Co. KG

  3. Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)

  4. Demontage – Piskorski GmbH & Co. KG

  5. Abholung – Piskorski GmbH & Co. KG

  6. Abfallwirtschaft – Landkreis Lüchow-Dannenberg

  7. Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV)

  8. Altakten – Piskorski GmbH & Co. KG

  9. Zertifikate – Piskorski GmbH & Co. KG

Bildnachweise

  • Titelbild: Adobe Stock · ID: 1998493366, Von Paweł Michałowski

  • Unternehmensbanner: Piskorski GmbH & Co. KG, Lüchow

  • Altmetall und Schrott: warum Sie hier Geld bekommen statt zu zahlen: Adobe Stock · ID: 295444105, Von vchalup

  • Demontage und Abholung: wenn es nicht in den Container passt: Piskorski GmbH & Co. KG, Lüchow

  • Bau- und Abbruchabfälle: was getrennt werden muss: Adobe Stock · ID: 102806158, Von imfotograf

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  • Inhaberporträt: Piskorski GmbH & Co. KG, Lüchow

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